Meine Erfahrungen mit eisenarmer Ernährung

wegen zu hohem Ferritinwert nach Überdosierung von Vitamin C bei extremer Histamin-Intoleranz, Fruktose-Intoleranz, L-Thyroxin-Einnahme, bei einem Körpergewicht von ca. 40 - 50 kg / 170 cm.

- Stand 14.07.2021 -

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Wenn man mit der hier beschriebenen Ernährung beginnt, dann dauert es mehrere Wochen bis Monate, bis der Ferritinwert sich endlich nach unten bewegt. Man muss also Geduld haben.

Will man einen zu hohen Ferritinwert wieder nach unten bekommen, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als über einen längeren Zeitraum so wenig Vitamin C wie möglich zu konsumieren. Das heisst, man nimmt z.B. entweder täglich 10 mg (oder 1 Radieschen) oder alle vier Tage 40 mg. Notfalls reduziert man eine Tablette oder Kapsel auf die benötigte Menge und entsorgt den Rest. Auf keinen Fall Vitamin C ganz weglassen.

Ausserdem muss man sich eisenarm ernähren, ohne irgendeinen Mangel zu generieren. Man lässt also tierische Lebensmittel weg und ersetzt notwendige Vitamine und Spurenelemente mit Nahrungsergänzungsmitteln. Da diese viel zu hoch dosiert sind, kauft man die, die am niedrigsten dosiert sind und nimmt sie nicht täglich, sondern ca. 1 x pro Woche, oder bei einem Mangel z.B. jeden 2. oder 3. Tag. Das meiste gibt es zu einem günstigen Preis in Drogeriemärkten. Man sollte sich auf die wirklich benötigten Nährstoffe konzentrieren.

Zusätzlich genommen werden muss wahrscheinlich Vitamin B12, B2, D und Zink. Aber dies muss vorher mit dem Hausarzt besprochen werden! Dieser muss alle paar Wochen die wichtigsten Werte kontrollieren, auch den Ferritin- und TSH-Wert. Erst, wenn ein Mangel besteht oder droht, muss der Nährstoff ergänzt werden. Bei Vitamin D (Colecalciferol) reicht 1 x pro Woche 1.000 IE, bei einem Mangel vorübergehend jeden 2. Tag 1.000 IE. B-Vitamine bei einem Mangel 3 Wochen lang jeden Tag oder jeden 2. Tag 1 Kapsel, dann jeden 3. Tag, z.B. Mivolis Vitamin B Komplex Depot von dm. Zink nehme ich zur Zeit jeden 3. Tag 25 mg.

Reis und Mais enthalten relativ wenig Eisen. Am besten morgens einen Eintopf kochen aus 3,5 Gläsern (calciumarmem) Wasser, 70 g Basmati-Reis, 100 g Bio Polenta Maisgriess, 1 Karotte, Salz, 3 EL Pflanzenöl und 1 Tbl. Dextro Energy wegen der Fructose-Intoleranz. Bei 4°C im Kühlschrank aufbewahren und am selben Tag aufbrauchen. Dazu kann man 1 bis 2 Scheiben hefefreies Schär Knusperbrot dunkel mit Butter essen, um genug Ballaststoffe, aber wenig Eisen zu haben.

Achtung: Reis hat eine stark entwässernde Wirkung! Genug Trinken!

Vollkornreisprodukte enthalten mehr Eisen als weisser Reis und zuviel giftiges Arsen - deshalb für eine Langzeiternährung nicht geeignet.

Reis- und Maiswaffeln enthalten zuviel Histamin und sind schon deshalb nicht geeignet.

Wenig Joghurt über den Tag verteilen, mit grossem Abstand zur Schilddrüsentablette.

Jeden 2. Tag esse ich das Eiweiß von einem gekochten Ei, werfe aber vorerst das Eigelb weg, weil da zuviel Eisen drin ist.

Mit dieser Ernährung ist der Ferritinwert bei mir innerhalb von drei Monaten von 226 auf 152 gesunken.

Fortsetzung folgt.

Ohne Gewähr!

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